Leistung: KI-Governance und EU AI Act

KI-Governance im Unternehmen, die Prüfer überzeugt und Teams nicht ausbremst

Wir erfassen, welche KI in Ihrem Unternehmen läuft, ordnen jedes System nach der KI-Verordnung ein und bereiten die Unterlagen so auf, dass Sie sie in einer Prüfung vorlegen können. Governance-Paket ab 4.900 € netto, Pflege für 490 € im Monat.

01 Für wen

Drei typische Ausgangslagen

IT-Verantwortlicher mit Schatten-KI im Haus

Teams nutzen ChatGPT, Copilot und kleine KI-Dienste, oft ohne Freigabe. Ein Audit steht an oder die Geschäftsführung will wissen, wo KI im Einsatz ist. Sie brauchen eine Übersicht, bevor jemand danach fragt.

Bereichsleiter in einem größeren Unternehmen

Datenschutzbeauftragter, Betriebsrat und Einkauf wollen Unterlagen sehen, bevor ein KI-Projekt live geht. Sie brauchen eine Dokumentation, die diese Stellen überzeugt, ohne dass jedes Projekt ein halbes Jahr wartet.

Kaufmännischer Leiter mit Blick auf Haftung

Sie wollen wissen, welche Pflichten aus der KI-Verordnung Ihr Unternehmen treffen, wer Anbieter und wer Betreiber ist und ob die Verträge mit den KI-Anbietern stimmen. Nachweise sollen an einer Stelle liegen, nicht in fünf Postfächern.

02 Aus dem Katalog

Passende Lösungen mit Festpreis

Personal Klasse L

Bewerbungen erfassen und vorbereiten

Die Lösung bestätigt den Eingang, ordnet Unterlagen in ein einheitliches Profil und bereitet Einladungen und Absagen als Entwurf vor, entschieden wird von Menschen.

  • Outlook oder Gmail
  • Bewerbermanagement, sofern Schnittstelle oder Export vorhanden
Preis
ab 2.490 €
Lieferzeit
10 bis 15 Werktage

Wissen Klasse XL

Interner Wissensassistent

Ihr Team fragt in Teams, Slack oder im Browser und bekommt Antworten aus Ihren Dokumenten, mit Quelle und nur aus dem, was es sehen darf.

  • SharePoint oder Google Drive
  • Microsoft Teams oder Slack
Preis
ab 4.900 €
Lieferzeit
3 bis 5 Wochen

Service Klasse L

Website-Assistent mit Wissensbasis

Ein Assistent auf Ihrer Website beantwortet Fragen zu Leistungen, Öffnungszeiten und Preisen aus freigegebenen Inhalten und übergibt an einen Menschen, wenn er an seine Grenze kommt.

  • Ihre Website
  • Wissensbasis aus Website und Dokumenten
Preis
ab 2.490 €
Lieferzeit
10 bis 15 Werktage

Personal Klasse L

Onboarding-Assistent für neue Mitarbeitende

Ein Assistent in Teams oder Slack beantwortet die Fragen neuer Mitarbeitender aus Ihrem Handbuch und Ihren Richtlinien, mit Quellenangabe und Checklisten für die ersten Wochen.

  • Microsoft Teams oder Slack
  • SharePoint, Google Drive oder Notion als Quelle
Preis
ab 2.490 €
Lieferzeit
10 bis 15 Werktage

Alle Lösungen im Katalog

03 Lieferumfang

Was Sie bekommen

  • KI-Register: alle KI-Systeme und KI-Dienste im Unternehmen mit Zweck, Anbieter, Datenkategorien, verantwortlicher Person und Ihrer Rolle als Anbieter oder Betreiber
  • Risikoklassifizierung je System nach der KI-Verordnung, mit Begründung und Fundstelle
  • Liste der Pflichten, die sich aus der Einstufung ergeben, mit Fristen und Zuständigkeit
  • Verwaltung der Schulungsnachweise zur KI-Kompetenz: wer wurde wann wozu geschult
  • AVV-Prüfung: Übersicht der Auftragsverarbeitungsverträge und Subprozessoren je Anbieter, mit Lücken
  • Audit-Mappe: Register, Einstufungen, Nachweise und Datenflüsse geordnet für Prüfer
  • Pflegeprozess: wie neue KI-Systeme in das Register kommen, bevor sie live gehen

Technik

KI-Register als strukturierte Datenbank

Das Register führen wir als Tabelle oder Datenbank in Ihrer Umgebung, etwa in SharePoint, Notion oder Supabase in der EU. Jedes System hat feste Felder, damit Auswertungen und Prüfungen ohne Nacharbeit gehen.

Einstufung nach festen Kriterien

Die Risikoklassifizierung folgt einem dokumentierten Prüfschema entlang der Verordnung: Verbote nach Art. 5, Hochrisiko nach Anhang I und III, Transparenz nach Art. 50. Jede Einstufung hat eine Begründung, die Sie nachvollziehen können.

Nachweise mit Datum und Quelle

Schulungsnachweise, Verträge und Freigaben liegen mit Datum und Ablageort im Register. So sehen Sie, welcher Nachweis fehlt oder bald veraltet.

04 Vorgehen

So gehen wir vor

  1. Woche 1

    Bestandsaufnahme

    Wir erheben mit IT und Fachbereichen, welche KI-Systeme und KI-Dienste im Einsatz oder geplant sind, auch die, die ohne Freigabe genutzt werden. Dafür reichen ein Fragebogen, zwei bis drei Gespräche und ein Blick in Lizenzen und Browser-Erweiterungen, soweit Ihre IT das freigibt.

  2. Woche 2

    Einstufung und Pflichten

    Jedes System wird nach der KI-Verordnung eingestuft: verboten, hohes Risiko, Transparenzpflicht oder minimales Risiko. Wir halten fest, ob Sie Anbieter oder Betreiber sind und welche Pflichten ab wann gelten.

  3. Woche 3

    Verträge und Nachweise

    Wir prüfen, ob für jeden Anbieter ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt und welche Subprozessoren beteiligt sind. Parallel richten wir die Verwaltung der Schulungsnachweise ein.

  4. Woche 3 bis 4

    Audit-Mappe und Übergabe

    Sie erhalten Register, Einstufungen und Nachweise als geordnete Mappe und eine Einweisung für die Verantwortlichen. Auf Wunsch pflegen wir das Register danach für 490 € im Monat.

Rollen, Abnahme und Enterprise-Ablauf

Was die KI-Verordnung von Ihrem Unternehmen verlangt

Die KI-Verordnung, oft EU AI Act genannt, ist die Verordnung (EU) 2024/1689. Sie ordnet KI-Systeme nach ihrem Risiko ein, und daraus folgen die Pflichten. Die meisten Lösungen aus unserem Katalog fallen in die Klasse mit minimalem Risiko, etwa Automatisierungen, die Textentwürfe zur Freigabe vorbereiten. Assistenten, die direkt mit Menschen sprechen, müssen als KI erkennbar sein, das regelt Art. 50. Als hohes Risiko gelten unter anderem Systeme, die Bewerbungen sichten oder bewerten, wie Anhang III Nr. 4 festlegt. Deshalb stufen wir unsere Lösung für den Bewerbungseingang als hoch ein, obwohl sie keine Entscheidung trifft.

Unabhängig von der Risikoklasse gilt Art. 4: Unternehmen, die KI einsetzen, müssen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals ergreifen. Diese Pflicht gilt seit dem 02.02.2025. Mit der Änderungsverordnung (EU) 2026/1744, dem sogenannten Digital Omnibus, wurde sie abgeschwächt: Ein bestimmtes Kompetenzniveau wird nicht mehr verlangt. Außerdem haben sich die Fristen für Hochrisiko-Systeme verschoben. Den Stand haben wir am 28.09.2026 geprüft, Quelle ist der Text im Amtsblatt: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2026/1744/oj?locale=de

Für die Umsetzung des EU AI Act heißt das in den meisten Unternehmen: Sie brauchen zuerst eine Übersicht, welche KI im Einsatz ist, eine Einstufung je System und Nachweise, dass die Mitarbeitenden geschult sind. Genau das liefert das Paket. Die Schulungen selbst gibt Jean Hinz persönlich, das Angebot finden Sie unter https://jeanhinz.io/ki-workshop/. Wenn Sie vorher eine KI-Strategie brauchen, ist https://jeanhinz.io/ der richtige Ansprechpartner.

So bleibt Governance schlank

Governance scheitert selten an fehlenden Regeln, sondern daran, dass jedes neue Projekt monatelang in Abstimmungen hängt. Deshalb bauen wir einen Pflegeprozess mit wenigen Pflichtfeldern: Zweck, Anbieter, Daten, verantwortliche Person, Einstufung. Ein Fachbereich, der eine neue Lösung einführen will, füllt diese Felder aus, bevor die Lösung live geht. Minimales Risiko mit vollständigem Eintrag geht ohne weitere Schleife durch, nur Fälle mit Pflichten landen bei Datenschutz und Rechtsberatung.

Ihr Datenschutzbeauftragter und, falls vorhanden, Ihr Betriebsrat bekommen dieselbe Sicht wie die IT. Das spart die dritte Präsentation desselben Projekts. Wie wir Hosting, Zugriffe und Auftragsverarbeitung bei unseren eigenen Lösungen regeln, steht auf der Seite Sicherheit. Wie Governance in ein Projekt eingebunden ist, beschreiben wir unter Vorgehen, alle Preise stehen auf der Preisseite.

Beleg

Wir wenden dieses Vorgehen auf unseren eigenen Katalog an. Jede der Lösungen auf dieser Website hat eine Risikoeinstufung nach der KI-Verordnung mit Begründung, die öffentlich auf der Lösungsseite steht. Die Lösung für den Bewerbungseingang stufen wir zum Beispiel als hohes Risiko ein und sagen, warum. Referenzen veröffentlichen wir nach Freigabe der Kunden.

Preis

Das Governance-Paket kostet ab 4.900 € einmalig und dauert 3 bis 4 Wochen. Der Preis gilt für ein Unternehmen mit überschaubarer Zahl an KI-Systemen, bei vielen Standorten oder Gesellschaften nennen wir den Umfang im Angebot. Die laufende Pflege von Register und Nachweisen kostet 490 € im Monat. Im Umsetzungs-Programm für 19.900 € ist ein Governance-Grundgerüst enthalten, im Tarif Betrieb Enterprise für 2.490 € im Monat die Governance-Pflege. Alle Preise netto.

Alle Preise

05 Fragen

Häufige Fragen: Governance

Welche Fristen gelten nach der KI-Verordnung?

Stand 28.09.2026: Verbote nach Art. 5 und Art. 4 zur KI-Kompetenz gelten seit dem 02.02.2025 (Art. 4 verlangt nach der Änderung Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz, kein bestimmtes Niveau), die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit dem 02.08.2026. Durch die Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27.07.2026, gelten die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III ab dem 02.12.2027, nach Anhang I ab dem 02.08.2028.

Ist das Rechtsberatung?

Nein. Wir erfassen, ordnen ein und dokumentieren nach einem nachvollziehbaren Schema. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall trifft Ihre Rechtsberatung oder Ihr Datenschutzbeauftragter. Unsere Unterlagen sind so aufgebaut, dass sie damit arbeiten können.

Wer schult unsere Mitarbeitenden?

Schulungen gibt Jean Hinz, der Gründer der Agentur, persönlich unter jeanhinz.io. Wir verwalten die Nachweise im Register, damit Sie jederzeit zeigen können, wer wann wozu geschult wurde.

Wir nutzen nur ChatGPT und Copilot. Brauchen wir das?

Vielleicht nicht das ganze Paket. Die Pflicht zur KI-Kompetenz trifft aber auch Unternehmen, die nur solche Werkzeuge einsetzen. Oft reichen dann eine kurze Übersicht und Schulungsnachweise. Das klären wir im Erstgespräch.

Wie hängt das mit Ihren Katalog-Lösungen zusammen?

Jede Lösung aus unserem Katalog kommt mit Risikoeinstufung und Datenschutz-Steckbrief. Die Unterlagen lassen sich direkt in Ihr KI-Register übernehmen. Wo Pflichten entstehen, etwa bei Personalentscheidungen, sagen wir es vor dem Auftrag.

Nächster Schritt

Angebot innerhalb eines Werktags

Beschreiben Sie Ihre Aufgabe in zwei Sätzen oder schicken Sie Ihre Anforderungen per Mail. Sie bekommen innerhalb eines Werktags ein Angebot mit Festpreis und Lieferzeit.

Zwei, drei Sätze reichen. Welche Systeme Sie nutzen, hilft uns beim Angebot.

Antwort mit Angebot innerhalb eines Werktags. Netto, für Unternehmen.

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